Am Freitag, 13.03.2026, machten sich 18 aufgeregte Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 auf den Weg zur Kaisersescher Martinshütte. Dort wurde die Klasse von der Försterin Frau Werner am Rettungsschild für Einsatzkräfte empfangen. Dessen Bedeutung wurde direkt gemeinsam mit den Kindern besprochen. Anschließend mussten sich die Kinder zunächst eine „Eintrittskarte“ für den Wald suchen: einen Zweig mit Knospen als Frühlingsboten. Nachdem ihnen der Eintritt gewährt worden war, lauschten sie ganz still in den Wald hinein und entdeckten dabei sofort weitere Frühlingsboten – Vögel, die von Baum zu Baum zwitscherten. Dies wurde gleich zum Anlass genommen, heimische Vogelarten zu sammeln. Gemeinsam schaffte es die Klasse, ganze 23 heimische Vögel aufzuzählen. Um sich im noch sehr kalten Wald etwas aufzuwärmen, hatte Frau Werner direkt ein passendes Spiel vorbereitet: Ein „Vögelchen“ musste vor der „Wildkatze“ fliehen und Schutz auf „Bäumen“ (dargestellt durch Kinder) finden. Nach dem Spiel ging es weiter durch den Wald. Bald durften die Kinder aus heruntergefallenen Ästen und Zweigen ein großes Nest bauen, in dem anschließend gemütlich gefrühstückt wurde. Inzwischen fielen sogar ein paar Sonnenstrahlen durch die Bäume. Frisch gestärkt bauten die Kinder anschließend für einen kleinen Plüsch-Buchfinken eigene Nester. Dabei wurde besprochen, dass nicht jedes Nest gleich aussieht und je nach Vogelart unterschiedliche Materialien – wie Stroh, Gras, Federn oder Blätter – verwendet werden. Oft kann man bereits am Nest erkennen, welche Vogelart es gebaut hat. Zum Abschluss folgte noch ein Vogel-Memory: Immer zwei Kinder erhielten die gleiche Vogelkarte und mussten sich durch das Rufen des Vogelnamens gegenseitig finden. Der Vormittag verging wie im Flug und sowohl die Kinder als auch die Lehrerin konnten viel neues Wissen mit nach Hause nehmen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Werner für den tollen Waldtag!












